Wie der UV-Index funktioniert
Der UV-Index wurde von der WHO, der Weltorganisation für Meteorologie, UNEP und ICNIRP als standardisierte internationale Skala entwickelt, um die Intensität der UV-Strahlung am Boden verständlich zu kommunizieren, ohne Fachwissen zu erfordern — vor seiner Einführung nutzte jedes Land unterschiedliche, nicht vergleichbare Skalen.
Die tatsächliche Intensität hängt von mehreren Faktoren zusammen ab: dem Sonnenstand am Himmel (am höchsten zur Sonnenmittagszeit und im Sommer), dem Breitengrad (stärker in Äquatornähe), der Höhenlage (steigt um etwa 10% pro 1000 Meter, da weniger filternde Atmosphäre vorhanden ist), der Dicke der Ozonschicht und der Bewölkung — Letzteres täuscht leicht: Auch bei bedecktem Himmel kommt der Großteil der UV-Strahlung durch, ein verbreiteter Irrtum ist zu glauben, bewölktes Wetter mache Schutz überflüssig.
Die in dieser App angezeigte Zahl wird in Echtzeit berechnet, indem diese Faktoren mit Wettermodellen kombiniert werden — deshalb ändert sie sich stündlich, mit einem Höhepunkt nahe der Sonnenmittagszeit und Werten nahe Null bei Sonnenauf- und -untergang, wie im obigen Diagramm zu sehen ist.
Quelle: WHO/WMO/UNEP/ICNIRP
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